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Es gab eine Zeit, da nutzen die meisten Internet-User einen Browser namens Netscape Navigator, um im damals jungen Medium Internet herumzusurfen und eMails zu empfangen. Heute hat der vorinstallierte Browser Internet Explorer einen Gebrauchsanteil von über 90 % erreicht.

Doch der allgegenwärtige Explorer kam und kommt immer wieder wegen Sicherheitslücken in negative Schlagzeilen. Eine qualifizierte Person soll sogar mal gesagt haben: "Man sollte den IE nicht in einer feindlichen Umgebung einsetzen, z.B. nicht im Internet".

Der veraltete Netscape 4.x ist bei den heutigen Ansprüchen kein geeigneter Seiten-Browser mehr, obwohl sein eMail-Client auch heute noch sehr funktionell ist. Doch Netscape's Erben formieren sich als Mozilla.org um etwas modernes und stabiles zu schaffen. Auch die norwegische Softwareschmiede Opera entwickelt tatkräftig an ihrem gleichnamigen Browser.

neue Browser hat das Land

schnell und handlich: Opera
Seit der Version 5 im Jahr 2001 hat ein Browser-Veteran (1994-1996, Norwegen) ein ComeBack erlebt: Der Opera-Browser von der gleichnamigen Firma Opera, beschreibt sich selbst als "the fastest browser on earth". Opera verarbeitet alle aktuellen Internetseiten-Standards und ist dabei wirklich sehr fix. Sehr schön ist die neue Funktion "Webseiten dürfen keine Fenster öffnen" (Taste F12) oder z.B. das einstellbare Löschen von Cookies beim Programm-Ende (Menü: Datei, Einstellungen, Privatsphäre).
Die nicht-registrierte Version von Opera enthält ein Werbebanner innerhalb der Menüleiste, die zwar dann etwas mehr Platz einnimmt, jedoch nicht besonders störend ist. Kostenloser Download auf der Opera-Homepage.

umfangreich mit gutem Mail-Client: Mozilla Browser und Mail
Aus dem freigegebenen Quellcode des Netscape Communicator entstand das Mozilla-Projekt, das im Mai 2002 nach sehr ausführlichen Beta-Phasen den Mozilla 1.0 fertiggestellt hat. Ein sehr umfangreicher Browser auf dem aktuellen Stand der Technik, der auch ein sehr gutes Mail-Programm für mehrere Accounts beinhaltet. Trotz der vielgelobten schnellen Gecko-Engine, scheint mir Mozilla etwas behäbiger als Opera zu sein. Dafür ist Mozilla auch ohne Registrierung frei von Werbebannern und steht ebenfalls kostenlos zum Download auf der Mozilla-Homepage.

eMail-Clients

Outlook (Express) besitzt leider häufig ähnliche Sicherheitslücken, wie beim IE (siehe oben). Deshalb lohnt es sich vielleicht, sich auch nach anderen Mail-Clients (eMail-Programmen) umzusehen.

Die oben genannten Alternativ-Browser haben, im Gegensatz zum IE, ein eMail-Programm bereits eingebaut. Und dies kann sich bei Opera ab Version 7 und bei Mozilla ab Version 1.4 mit Junk-Filter (Erkennung von Spam-Mails) wirklich sehen lassen.

Beim Mozilla-Projekt ist man gerade dabei, aus dem Browser und dem Mail-Client wieder getrennte Anwendungen zu machen. Dies soll angeblich ein schlankeres Programm-Design ermöglichen und einen Performance-Vorteil bringen. Das eigenständige Mozilla-Teilprogramm soll demnächst einfach "Mozilla Mail" genannt werden, heißt im Augenblick noch Thunderbird.

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